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Westin Maldives Hulhudhoo Beach © The Westin Maldives

Die Kunst des guten Lebens im The Westin Maldives

6 Min. Lesezeit

Winter-Escape oder Die schönste Art, nichts zu verpassen, Teil 6: The Westin Maldives

Wenn die Tage kurz sind, die Termine sich häufen und die Zeit für die eigenen Bedürfnisse auf wenige Stunden am Tag zusammenschnurrt, wächst die Sehnsucht nach einem anderen Rhythmus. Nach Tagen, die nicht schon früh am Morgen verplant sind. Nach gutem Essen, erholsamem Schlaf und dem befreienden Gefühl, sich um nichts kümmern zu müssen. Im The Westin Maldives Miriandhoo Resort hat man daraus ein neues Urlaubskonzept entwickelt – mit ungewöhnlicher Architektur, mit feiner Küche und viel Raum für Muße auf einer kleinen tropischen Insel im Baa Atoll der Malediven.

Rund 30 Wasserflugminuten liegt die kleine Insel Miriandhoo von Malé entfernt, und schon der erste Blick aus dem Wasserflugzeug zeigt, dass The Westin architektonisch seinen eigenen Weg geht. Das Mailänder Architekturbüro PEIA Associati hat sich bei der Gestaltung von der Unterwasserwelt des Baa-Atolls inspirieren lassen. Die geschwungenen Dächer der Villen erinnern an Schildkrötenpanzer, die weißen, skulpturalen Formen der öffentlichen Gebäude an Muscheln und Meeresbewohner. Das 2018 eröffnete Resort besitzt eine unverwechselbare gestalterische Handschrift. Warme Holztöne, große Glasflächen und organische Formen bestimmen das Bild. Die Architektur ist modern, ohne kühl zu wirken, und die Gebäude sind so angeordnet, dass die tropische Vegetation einen wesentlichen Teil des Inselbildes ausmacht.

69 Villen und Residenzen in acht Kategorien verteilen sich entlang der Strände und an zwei geschwungenen Stegen über der Lagune. Jede Unterkunft verfügt über einen eigenen Pool. Besonders eindrucksvoll sind die großzügigen Overwater Villas, deren Terrassen unmittelbar über der Lagune liegen. Familien finden in den Strandvillen mit zwei Schlafzimmern viel Platz.

Beachvilla, Schlafzimmer © The Westin Maldives
Schlafzimmer im Westin Maldives

Vom Luxus, ausgeschlafen zu sein

Dass ausgerechnet das Schlafen zu den wichtigsten Urlaubserlebnissen gehört, klingt zunächst wenig spektakulär. Tatsächlich ist guter Schlaf längst zu einem eigenen Thema der internationalen Reisebranche geworden. Unter dem Begriff Sleep Tourism entstehen Hotelangebote, bei denen nicht das nächste Abenteuer, sondern die Qualität der nächtlichen Erholung im Mittelpunkt steht.
Westin beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit diesem Thema. Die eigens entwickelten Heavenly Beds gehören ebenso zum Konzept wie eine bewusst auf die Abendstunden abgestimmte Speisekarte und kleine Schlafrituale. In den Villen liegt beispielsweise ein mit Lavendel und Kamille angereicherter Balsam bereit, der vor dem Zubettgehen auf Schläfen oder Handgelenke aufgetragen werden kann.

Doch Erholung ist hier keineswegs nur eine Angelegenheit der Nacht. Im Heavenly Spa by Westin liegen die Behandlungsräume über dem Meer. Durch Glasflächen im Boden lässt sich während einer Massage das Wasser unter dem Gebäude beobachten. Fünf Behandlungsräume stehen zur Verfügung, darunter zwei für Paare. Zum Angebot gehören Massagen, Körperbehandlungen und individuelle Wellnessprogramme.

Wer sich lieber bewegt, findet im rund um die Uhr zugänglichen WestinWORKOUT Fitness Studio moderne Trainingsgeräte, ein neues Outdoor-Gym und ein abwechslungsreiches Kursprogramm. Yoga bei Sonnenaufgang oder am Abend gehört ebenso dazu wie geführte Laufeinheiten. Sogar Trainingsausrüstung für die eigene Villa kann ausgeliehen werden.

Die geschwungenen Dächer der Villen erinnern an Schildkrötenpanzer, die weißen, skulpturalen Formen der öffentlichen Gebäude an Muscheln und Meeresbewohner.

Eine Insel in einem außergewöhnlichen Naturraum

Bereits am Hausriff der Insel lassen sich zahlreiche Rifffische und mit etwas Glück Meeresschildkröten beobachten. Das Tauch- und Wassersportzentrum AQUA organisiert Ausflüge zu weiteren Riffen, Schnorcheltouren und Begegnungen mit der marinen Tierwelt.

Berühmt ist die nur rund 18 Kilometer entfernte Hanifaru Bay. Während der Planktonsaison, vor allem zwischen Juni und Oktober, versammeln sich dort mitunter große Gruppen von Mantarochen. Im Winter steht dieses außergewöhnliche Schauspiel nicht im Mittelpunkt des Reiseprogramms. Dafür bieten sich bei häufig ruhigerem Wetter gute Bedingungen für andere Schnorchel- und Tauchausflüge.

Die angenehmen Seiten einer guten Ernährung

Natürlich gehört zu einem guten Leben auch gutes Essen. Im The Westin ist die Kulinarik deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Wellnesskonzepts. Dabei geht es nicht um strenge Ernährungsregeln, sondern um eine Küche, die Frische, Qualität und Genuss ernst nimmt.

Im Island Kitchen beginnt der Tag mit einem vielseitigen Frühstück, zu dem neben internationalen Klassikern auch maledivische Spezialitäten gehören. Das Hawker widmet sich der asiatischen Streetfood-Küche. Hier kann man den Köchen bei der Zubereitung der Gerichte zusehen, während im japanischen Spezialitätenrestaurant The Pearl die Kunst der sorgfältigen Zubereitung im Mittelpunkt steht. Das Restaurant liegt auf einem Steg über dem Wasser und bietet neben Sushi und Sashimi auch mehrgängige Kaiseki-Menüs.

Seit Anfang 2026 verantwortet der italienische Küchenchef Alberto Burgio die gastronomische Ausrichtung des Resorts. Zur Auswahl gehören außerdem die Sunset Bar und die Beach Bar. Wer einen besonderen Abend verbringen möchte, kann sich ein privates Dinner am Strand oder auf der eigenen Villenterrasse arrangieren lassen.

Es sind diese Freiheiten, die den kulinarischen Anspruch des Resorts ausmachen: Niemand muss sich zwischen bewusster Ernährung und genussvollem Essen entscheiden.

Was die Gäste sagen

Das The Westin Maldives Miriandhoo Resort erhält auf den großen Bewertungsportalen ausgezeichnete Noten. Bei Tripadvisor erreicht es 4,8 von 5 Punkten aus mehr als 1.200 Bewertungen, auf der Marriott-Website ebenfalls 4,8 von 5 Punkten. Besonders häufig loben Gäste die außergewöhnlich geräumigen Villen, die herzliche und aufmerksame Betreuung sowie die Qualität der Restaurants. Auch das artenreiche Hausriff, die Ruhe der Insel und das umfangreiche Sport- und Wellnessangebot finden viel Anerkennung.
Bemerkenswert ist, wie häufig sich Gäste ausdrücklich an einzelne Mitarbeiter erinnern. In den Bewertungen wird der persönliche Service immer wieder als einer der wichtigsten Gründe für einen gelungenen Aufenthalt genannt. Besonders geschätzt werden außerdem das japanische Restaurant The Pearl und die Möglichkeiten, unmittelbar an der Insel zu schnorcheln. Vereinzelt gibt es Kritik an den hohen Preisen für Speisen und Getränke außerhalb gebuchter Verpflegungspakete sowie an der begrenzten Restaurantwahl.

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